Migräneanfall: Ablauf

Migräneanfall: Ablauf

Das typische Muster eines Migräneanfalls umfasst fünf Phasen, die durch jeweils individuelle Symptome und Ausprägungen gekennzeichnet sind. Bei manchen dauert die Attacke vier Stunden, bei anderen mehrere Tage. Erfahren Sie hier, wie ein Migräneanfall abläuft und was im Gehirn passiert.

Migräne: Was passiert im Gehirn?

Die genauen Ursachen dafür, warum manche Menschen an Migräne leiden und andere wiederum nicht, sind noch nicht vollständig geklärt. Man geht davon aus, dass bei Betroffenen eine erbliche Veranlagung vorliegt. Heute weiß man auch, dass während eines Migräneanfalls im Gehirn verschiedene Veränderungen stattfinden, die völlig anders sind als bei "normalen" Kopfschmerzen. Eine wichtige Rolle spielt dabei der körpereigene Botenstoff Serotonin. Bei einem Migräneanfall kommt es zu einem Ungleichgewicht des Serotonin-Haushaltes im Gehirn. Die Folge: Blutgefäße im Bereich der Hirnhaut weiten und entzünden sich. Dadurch werden Nerven stimuliert, die den Schmerzreiz weiterleiten.

Auf diese Weise entstehen die typischen Migräne-Symptome: die pulsierenden, meist einseitigen Migräne-Kopfschmerzen, Übelkeit, Erbrechen sowie Licht- und Lärmempfindlichkeit.

Migräne: Blutgefäß
Migräne: Blutgefäß

Die Phasen einer Migräneattacke

Die Frühphase einer Migräne kann sich durch bestimmte Ankündigungssymptome wie Stimmungsschwankungen, Müdigkeit oder Heißhunger bemerkbar machen. Diese Phase dauert mehrere Stunden. Etwa 10 Prozent der Patienten erleben anschließend eine "Aura": Am häufigsten zeigt sich diese durch Sehstörungen, die sich im Gesichtsfeld ausbreiten. Auch neurologische Störungen kommen vor, z.B. Taubheitsgefühl in den Fingern. Diese Phänomene verschwinden in der Regel, wenn die Kopfschmerzphase einsetzt: pulsierende Schmerzen breiten sich dann meist einseitig aus und erreichen nach 30 Minuten bis drei Stunden ihre stärkste Intensität. Übelkeit, Erbrechen, Licht-, Geruchs- und Lärmempfindlichkeit können diese Phase besonders leidvoll machen.

Nach 4 bis 72 Stunden beginnt die Auflösungsphase: Die Symptome lassen nach und den Betroffenen geht es langsam besser. Im Anschluss folgt die Erholungsphase, in der die Patienten sich oft regelrecht verkatert fühlen: Sie sind müde, haben nur wenig Appetit und fühlen sich oft niedergeschlagen oder, im Gegenteil, aufgekratzt.

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Migräne-Symptome & Phasen

Phasen & Symptome bei Migräne

  • Frühphase
    • Mit Ankündigungssymptomen (Vorboten) wie z. B. Gähnen, Heißhunger, Müdigkeit, Stimmungsschwankungen, Frieren, Schwitzen
  • Aura (bei ca. 10 % der Betroffenen)
    • Sehstörungen, neurologische Störungen (z. B. Taubheitsgefühle)
  • Kopfschmerzphase
    • Pulsierender oder pochender, meist einseitig auftretender Kopfschmerz
    • Übelkeit, Erbrechen, Lärm-, Geruchs- und Lichtempfindlichkeit können als Begleitsymptome auftreten
  • Auflösungsphase
    • Beendet die Kopfschmerzphase
    • Symptome schwächen sich ab.
  • Erholungsphase
    • Allmähliche Entwicklung zum Normalzustand
    • Zunächst oft katerähnliche Symptome (z. B. eingeschränkter Appetit, Hochgefühl oder Niedergeschlagenheit, Müdigkeit, häufiges Wasserlassen)
Migräne: Phasen
Migräne: Phasen

Zum ersten Mal Migräne?

Bei der ersten Schmerzattacke fragen sich die Betroffenen oft: Ist es wirklich Migräne oder sind es "einfache" Kopfschmerzen? Für eine sichere Diagnose suchen Sie bitte Ihren Arzt auf.

Auf eine Migräne weisen folgende Merkmale hin:

  • Mäßige bis starke, pulsierende Kopfschmerzen, die meist einseitig auftreten und sich bei Bewegung verstärken
  • Mindestens eines der folgenden Begleitsymptome: Übelkeit, Erbrechen, Licht- oder Lärmempfindlichkeit
  • Aura: Bei etwa 10 % der Betroffenen treten vor der eigentlichen Kopfschmerzphase neurologische Symptome (z. B. Sehstörungen) auf
  • Dauer: 4-72 Stunden

Gut zu wissen: Die Diagnose Migräne wird erst gestellt, wenn mindestens fünf Kopfschmerzattacken aufgetreten sind, die die diagnostischen Kriterien der Internationalen Kopfschmerzgesellschaft erfüllen. Eine Voraussetzung dafür ist, dass andere Ursachen für die Beschwerden ausgeschlossen wurden.

Wenn Sie aufgrund Ihrer Beschwerden vermuten, zum ersten Mal einen Migräneanfall zu haben, sollten Sie Ihren Hausarzt informieren und mit ihm das weitere Vorgehen besprechen. Das gilt insbesondere dann, wenn die Kopfschmerzen länger als 24 Stunden andauern. Eine rasche ärztliche Abklärung ist erforderlich, wenn neurologische Störungen wie Lähmungen auf einer Körperseite, Seh- und Sprachstörungen auftreten. Denn diese und weitere Symptome können auch durch einen Schlaganfall ausgelöst werden.

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FORMIGRAN war 2006 das erste rezeptfrei erhältliche Medikament mit einem Wirkstoff, der speziell für die Behandlung von Migräne in der Kopfschmerzphase entwickelt wurde.

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FORMIGRAN 2,5 mg Filmtabletten (Wirkstoff: Naratriptanhydrochlorid).
Anwendungsgebiete: Zur akuten Behandlung der Kopfschmerzphasen von Migräneanfällen mit und ohne Aura. FORMIGRAN Filmtabletten dürfen nur dann angewendet werden, wenn eine Migräne eindeutig diagnostiziert wurde.
Warnhinweis: Enthält Lactose
Apothekenpflichtig Referenz: FOR1-E03
Zu Risiken und Nebenwirkungen lesen Sie die Packungsbeilage und fragen Sie Ihren Arzt oder Apotheker.